Sie sollten im Wesentlichen darauf achten, dass die Farben gut miteinander kontrastieren. Eine gelbe Schrift auf grünem Untergrund ist schlecht zu lesen. Auch gibt es Farbkombinationen, die sich von vornherein verbieten: blau und rot führt zu einem Flimmer-Effekt, rot und grün können viele Menschen nicht korrekt auseinander halten.
Für Folien auf Overhead werden helle, möglichst weiße Hintergründe empfohlen. Man sollte klare Farben verwenden und halbtransparente vermeiden (das notwendige Rastermuster für die Mischung ist sichtbar auf der Folie). Für Schrift und Grafik verwendet man kräftige Farben.
Achten Sie darauf, dass Sie bei einem Farblaserdrucker die geeigneten hochtransparenten Folien verwenden. Sonst kommt es durch den dichten Toner-Auftrag zu einem Schwarz-Weiß-Effekt auf dem Overhead. Die Farben verschwinden.
Dias werden heute nur noch wenig verwendet. Man empfiehlt einen dunklen Hintergrund und starke Kontraste. Die Schriften sollten aber möglichst nicht weiß, sondern pastellfarbig sein. Beachten Sie: je heller der Hintergrund, desto sichtbarer ist jedes Staubkorn!
Es gibt im Internet eine Reihe guter Seiten zur Farbgestaltung bei Webseiten. Die Tipps dort gelten für Powerpoint-Folien ebenfalls - wenn Sie sich an diese Richtlinien halten, sind Sie immer auf der sicheren Seite.
Wenig beachtet wird das Problem der Farbfehlsichtigkeit. Ein Farbfehlsichtiger kann manche Farbtöne schlecht oder gar nicht unterscheiden. Am weitesten verbreitet ist die Rot-Grün-Blindheit. Knapp 10 % der deutschen Männer sind davon betroffen. Diese Gruppe kann die Farben Rot und Grün entweder gar nicht unterscheiden oder ihr erscheinen die beiden Farben sehr ähnlich. Vermeiden Sie deswegen die Kombination Rot/Grün (farblich natürlich!). Informationen finden Sie zum Beispiel auf der Internetseite der Uni München oder auf der Seite für barrierefreies Web.
04.03.2006
PowerPoint 2007 / PowerPoint bis 2003