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PowerPoint 2007

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Multimedia - Die Player

 

MPlay32, Mplayer (MCI) und Windows Mediaplayer (WMP)

Als Windows-Bestandteil wird bis Windows XP ein eintegrierter Medienplayer mitgeliefert: entweder in Form einer mplayer.exe oder einer mplay32.exe - das geöffnete Programm nennt sich "Medienwiedergabe". Der Dateiname für den Player ist abhängig von der Windows- Version (mplay32.exe heißt er unter Windows XP, mplayer unter älteren Windows-Versionen). Diesen Player finden Sie in Windows XP und davor. Unter Windows Vista fehlt dieser integrierte Player.

Ausschließlich dieser MCI-Player wird von Powerpoint verwendet, um Medien abzuspielen. Unter Windows Vista greift Powerpoint auf die gleichen Grundlagen zurück - DLLs und API für den MCI-Player sind die gleichen wie in den älteren Windows-Versionen. Allerdings fehlt Ihnen unter Vista die Möglichkeit, einen Film zu testen, indem Sie ihn im MCI-Player abspielen.

Der MCI-Player (bzw. seine API) Ist Bestandteil des Media Control Interface, abgekürzt MCI. Nur auf diesen MCI-Player greift PPT zurück, wenn es Videos im Format AVI oder MPEG abspielt.

Der integrierte "mplayer" oder "mplay32" liegt im Stamm-Verzeichnis von Windows. Er bietet eine kleine Steuerleiste und ein Menü. Videos werden in einem separaten Fenster gezeigt, das sich erst bei Bedarf öffnet.

Daneben gibt es noch einen eigenständigen Mediaplayer mit dem Dateinamen "mplayer2.exe" bzw. "wmplayer.exe". Er hat einen eigenen Ordner. Mit diesen Mediaplayern arbeitet Powerpoint nicht automatisch zusammen.

 

 

 

 

Schlussendlich gibt es noch den großen Windows Mediaplayer (abgekürzt WMP). Den Windows Mediaplayer gibt es in verschiedenen Versionen. Version 6 sieht schon in der kompaktesten Ansicht wesentlich anders aus als der integrierte Player. Die aktuelle Version ist die 11 (Stand August 2007). Sie können die jeweils neueste Version von der Windows Media Homepage herunterladen.

Der Windows Media Player WMP kann nicht nur gespeicherte Videos und Audios abspielen, er sucht Radiostationen, brennt auf CD, verwaltet Abspiellisten etc. Der Windows Media Player 11, der mit Vista ausgeliefert wird, kann DVD-Filme direkt abspielen.

Alle älteren Versionen benötigen Zusatzsoftware, um DVDs zu zeigen - dazu ist entweder die Installation einer DVD-Abspielsoftware oder eines AddIns notwendig. Die Versionen des Windows-Mediaplayers kommen mit unterschiedlichen Ansichten daher und können ziemlich futuristisch aussehen. Sie können ihn mit dem eingebauten mplayer nicht verwechseln.

Neben den Windows-Playern (MCI und WMP) gibt es Player anderer Hersteller. Für Apple Quicktime (MOV, QT)- und RealMedia (RM)-Filme brauchen Sie jeweils die Player dieser Hersteller. Einige Player sind geeignet, um Filme vieler Formate und Hersteller abzuspielen. Aber seien Sie zurückhaltend bei der Installation: Allzu viele installierte Player bringen Ihr System durcheinander, sie "kapern" Codecs, verändern die Registry und können dazu führen,dass Powerpoint keine Filme mehr zeigt.

Die Windows-Mediaplayer können in Powerpoint als Objekt eingebunden werden. Sie haben dann auf der Folie die komplette Steuerung für das Video zur Verfügung. Auch alle anderen Nicht-Microsoft-Player wie Quicktime oder Realmedia können Sie als Objekt einbinden.

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28.08.2007

 

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