Es gibt vier weitverbreitete Formate für Sounddateien: WAV, MP3, WMA und M4P.
-
Am weitesten verbreitet und auf jedem Windows-PC abspielbar sind WAV-Dateien. Da das WAV-Format Bestandteil des Windows-Standards ist, haben Sie damit die geringste Probleme. WAV ist für die Wiedergabe von Musik genauso geeignet wie für die Wiedergabe von Sprache. WAV-Dateien sind sehr groß - 1 Minute Musik kann 10 MB erreichen.
-
Mit MP3 läßt sich Musik genauso gut wie Sprache wiedergeben.
Für MP3 braucht man grundsätzlich Codecs, die üblichen MP3-Codecs werden mit Windows mitgeliefert. Manchmal ist es schwierig, zu erkennen, welchen man genau benötigt, um eine bestimmte MP3-Datei abzuspielen. Dafür gibt es das Programm EncSpot; ein Freeware-Programm, das MP3-Dateien analysieren kann und Ihnen den korrekten Codec verrät.
MP3-Dateien sind wesentlich platzsparender als WAV; eine Musikminute kommt auf rund 1 MB. -
WMA sind Dateien im Windows-Media-Audio-Format. Im Gegensatz zu den beiden oben erwähnten Audio-Formaten bietet WMA die Möglichkeit, einen Urheberschutz über Packaged WMA einzurichten. Damit wird das Weitergeben und Abspielen auf anderen Computern eingeschränkt oder sogar ganz verhindert. Je nach erworbener Lizenz für das Musikstück dürfen Sie eine WMA-Datei auf einen externen MP3-Player kopieren oder nicht.
WMA kann mit DRM geschützt sein. Sie können geschützte WMAs in MP3 umwandeln, wenn Sie die Abspiellizenz besitzen. -
M4P oder AAC - das Advanced Audio Coding, AAC, wurde als Audiospur für MPEG4-Filme entwickelt. Als Dateiendungen sind gebräuchlich MP4, M4P und M4A.
Eine besondere Rolle spielt M4P, das von der Firma Apple als Audioformat mit einem Schutzmechanismus entwickelt wurde.
Ähnlich wie bei DRM-geschützten Dateien können Sie die M4P-Musikstücke nicht unbeschränkt weiterverwenden.
In PowerPoint können Sie M4P-Dateien nicht verwenden. Der integrierte Microsoft Media Player, auf den PowerPoint zurückgreift, kann den Codec nicht verwenden. Da Sie dieses Format aber auf eine CD brennen können und dürfen, ist es möglich, die Musik in MP3 umzuwandeln.
Oder Sie binden den iTune-Player als Objekt ein.
Fühlen Sie sich sicher für einen Test?
19.04.2008