Die grundlegenden Bearbeitungsschritte beim Schreiben, Korrigieren und Formatieren können Sie im Kapitel Allgemeines/Grundtechnik nachlesen.
Textfolien sind alle Folien, auf denen Texte überwiegen: Folienlayouts mit einem oder mit zwei Textfeldern gehören genauso dazu wie Folie mit selbst gestalteten Textfeldern, beschrifteten Autoformen und SmartArt-Diagrammen.
Einfache Präsentationen werden hauptsächlich mit den fertigen Layouts Titel und Inhalt, Zwei Inhalte und Vergleich erstellt. Schriftart und -größe sowie die Aufzählungszeichen für diese Folientypen legen Sie über den Master als Standard für eine Präsentation fest.
Spannender sehen Folien aus, auf denen Sie die Texte in selber gezeichneten Autoformen, Textfeldern oder SmartArt-Diagrammen anordnen. Versuchen Sie, die Zusammenhänge nicht zu "beschreiben", sondern zu "gestalten". Wenn zwei Vorgänge gleichzeitig ablaufen, zeichnen Sie zwei Autoformen nebeneinander. Wenn sich mehrere Punkte um einen Hauptpunkt gruppieren, zeichnen Sie eine Form in die Mitte und die anderen drum herum.
Bei allem, was Sie tun, sollten Sie immer das Endprodukt im Auge behalten: eine Präsentation mit Fernwirkung, Folien, die vornehmlich über einen Beamer gezeigt wird. Eine Präsentation kann sich der Zuschauer nur selten in aller Ruhe aus der Nähe ansehen.
Die Folien sind kein Ableseskript für den Vortragenden,
sondern sollen den Vortrag für den Zusehenden strukturieren und zusammenfassen.
Darum gelten ein paar Richtlinien:
- Verwenden Sie keine Schriftgrößen kleiner als 16 pt
- Nehmen Sie gut lesbare Schriften wie Arial oder Tahoma
- Schreiben Sie entweder Stichworte oder kurze Sätze
- Prüfen Sie sorgfältig die Rechtschreibung
- Bringen Sie nicht mehr als 5 Punkte auf eine Folie (siehe dazu die Kritik an Spitzer)
Das Skript für den Vortragenden können Sie separat erfassen oder in den Foliennotizen unterbringen.
27.07.2007